Von akuten Lebenskrisen über Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen bis zu Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenien und Demenzen: An unserem Standort in Emden behandeln wir das gesamte Spektrum seelischer Erkrankungen – ambulant, teilstationär oder stationär, je nach Art und Schwere der Erkrankung.
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Seelische Erkrankungen brauchen – genau wie körperliche – eine passende Behandlung durch erfahrene Fachleute. In der Zentralklinik Ostfriesische Meere am Standort Emden behandeln wir alle seelischen Erkrankungen: akute Lebenskrisen ebenso wie akute und wiederkehrende Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen, Demenzen und Schizophrenien. Die Behandlung erfolgt je nach Erkrankung und Schweregrad ambulant, teilstationär (Tagesklinik) oder stationär.
Großen Wert legen wir auch auf die Vorbereitung der Zeit nach der Entlassung. Dafür arbeiten wir eng mit Hausärztinnen und Hausärzten, weiteren Fachärztinnen und Fachärzten sowie allen Institutionen zusammen, die unsere Patientinnen und Patienten nach der Behandlung unterstützen können.
Je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung behandeln wir:
Ambulant – in der Institutsambulanz (PIA)
Teilstationär – in der Tagesklinik
Stationär – auf unseren Stationen
Dem individuellen Behandlungs- und Wochenplan gehen eine ärztlich-psychiatrische und eine psychologische Diagnostik voraus. Die ärztlich-psychiatrische Diagnostik umfasst die klinische Befunderhebung, Laboruntersuchungen und – je nach Befund – apparative Diagnostik. Auf psychologischer Ebene kommen die klinische Beobachtung im Alltag sowie bei Bedarf Leistungs-, Aufmerksamkeits- und Persönlichkeitstests hinzu.
Jeder Patientin und jedem Patienten wird eine Ärztin oder ein Arzt bzw. eine Psychologin oder ein Psychologe als Bezugstherapeut zugeordnet, ergänzt um die Bezugspflege aus dem Pflegeteam. Das ärztlich-psychologische Gespräch hilft, die Symptomatik besser zu verstehen – bezogen auf aktuelle wie biografische Hintergründe. Ziel ist die Veränderung, die für ein zufriedenes Weiterleben nötig ist. Die regelmäßigen Gespräche mit der Bezugspflege vertiefen einzelne Aspekte und begleiten den stationären Alltag; die Behandlung wird individuell geplant und regelmäßig überprüft.
In der Einzeltherapie wird mit der Patientin oder dem Patienten allein gesprochen und gearbeitet – im ärztlich-psychologischen Bereich ebenso wie durch das Pflegepersonal, das häufig erste Ansprechperson bei akuten Fragen ist. Auch andere Berufsgruppen können einzeltherapeutisch tätig werden. Im Rahmen der Einzeltherapie sind zudem Expositionsübungen möglich.
Wir arbeiten mit anerkannten Verfahren: Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und Systemische Therapie. Bei der Verhaltenstherapie klären wir gemeinsam, welche Ereignisse, Lebensbedingungen und persönliche Eigenschaften die Symptome mitbedingen, und legen gemeinsam mit dem Patienten fest, welche spezifischen Verhaltensweisen einer Veränderung bedürfen und wie diese über geeignete Vorgehensweisen herbeigeführt werden kann. Die Tiefenpsychologie arbeitet mit dem Prinzip des Verstehens und der Einsicht in Bezug auf unbewältigte innere Konflikte, die Systemische Therapie bezieht beide genannten Verfahren sowie den sozialen Kontext ein, um die eigenen Spielräume durch gezielte Interventionen zu erweitern. Ergänzt werden diese Verfahren nach Bedarf um Elemente aus dem Motivational Interviewing, der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) nach M. Linehan sowie Rollenspiele. Zur Entspannung kann die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson erlernt werden.
In schwereren Krankheitsphasen kann die medikamentöse Therapie die psychotherapeutische Arbeit ergänzen. Psychopharmaka beeinflussen krankhafte Veränderungen des Erlebens und Verhaltens und werden deshalb zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt. Sie unterstützen gesunde Persönlichkeitsanteile und bessern krankheitsbedingte Störungen des Erlebens und Verhaltens.
In unserer Klinik erleben Sie die ganze Bandbreite des Fachgebiets – von der stationären Akutbehandlung zu den Institutsambulanzen und den Tageskliniken an den Standorten Emden und Leer.
Arbeiten in einem regional verankerten Klinikverbund mit langfristiger Perspektive und stabilen Strukturen.
Gezielte Förderung durch interne und externe Weiterbildungsangebote sowie individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.
Zeitgemäße Medizintechnik, digital unterstützte Prozesse und kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeitsplätze.






























Die Behandlung psychischer Erkrankungen bieten wir im Verbund auch an unserem Standort in Norden an – dort übernimmt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die gemeindenahe Vollversorgung des Landkreises Aurich.