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    Drei Kliniken, ein Verbund – kommunal verwurzelt in der Region Ostfriesland, mit rund 2.900 Mitarbeitenden und einem klaren Ziel: die medizinische Versorgung in Aurich, Emden und Norden zukunftsfähig zu gestalten.

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Startseite / Neubau Zentralklinik

Neubau
Zentralklinik Ostfriesische Meere

Moderne Gesundheitsversorgung für Ostfriesland

Die Zentralklinik Ostfriesische Meere in Uthwerdum ist das größte Neubauprojekt Niedersachsens und steht für eine hochwertige medizinische Versorgung heute und in Zukunft. Hier werden alle Kompetenzen der bisherigen Klinikstandorte Aurich, Emden und Norden an einem modernen Krankenhausstandort gebündelt.

Im Mittelpunkt steht ein Grundgedanke: Fachbereiche, die für eine gute Behandlung zusammengehören, arbeiten künftig unter einem Dach in direkter räumlicher Nähe zusammen. So lassen sich auch komplexe Krankheitsbilder umfassend diagnostizieren und behandeln.

Fakten

  • Uthwerdum, mitten in Ostfriesland
  • Rund 36 Hektar
  • Erster Spatenstich November 2024
  • Nutzungsaufnahme 2029

Die vier Herausforderungen

Die Anforderungen an Krankenhäuser verändern sich – schneller, als vielen bewusst ist. Vier Entwicklungen machen ein Umdenken nötig:

  • Demografischer Wandel

Die Menschen werden älter, Erkrankungen nehmen zu und werden komplexer. Das steigert den Bedarf an abgestimmter, fachübergreifender Behandlung.

  • Zunehmende Spezialisierung
Medizin wird immer komplexer. Eine gute Behandlung braucht Spezialistinnen und Spezialisten, die eng zusammenarbeiten.
  • Steigende Qualitätsanforderungen

Der Gesetzgeber setzt Mindestmengen und Standards, die kleine Häuser aufgrund geringerer Patientenzahlen und begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen oft nicht mehr erfüllen können.

  • Fachkräftemangel

Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sind knapp. Kliniken konkurrieren um dieselben qualifizierten Menschen.

  • Die Zentralklinik Ostfriesische Meere berücksichtigt diese Entwicklungen – und schafft durch Zentralisierung die Rahmenbedingungen, die einzelne kleinere Standorte nicht bieten können.
Die Zentralklinik bietet gebündelte Expertise und kurze Wege – optimale Voraussetzungen für eine hochwertige Gesundheitsversorgung.
Andreas Epple
Projektleiter

Warum eine Zentralklinik?

Viele Leistungen unter einem Dach

Ein breites medizinisches Spektrum an einem Ort bedeutet: Diagnosen und Therapien lassen sich fachübergreifend abstimmen. Statt zwischen mehreren Häusern zu pendeln, finden Betroffene die benötigten Fachrichtungen vor – aufeinander abgestimmt. Gerade im Notfall ist das ein Vorteil: Selbst wenn zunächst unklar ist, was vorliegt, sind alle erforderlichen Fachrichtungen und Leistungen vor Ort. Das spart Wege, Zeit und Doppeluntersuchungen und sorgt dafür, dass alle Beteiligten denselben Behandlungsstand kennen.

Medizinische Zentren statt Einzelfächer

In einem Zentrum arbeiten mehrere Fachbereiche eng zusammen. Ein Beispiel: Wer an Darmkrebs erkrankt und neben dem Tumor weitere gesundheitliche Beschwerden hat, profitiert von der engen Zusammenarbeit der Fachabteilungen Gastroenterologie, Allgemeinchirurgie, Onkologie, Radiologie und weiteren Disziplinen, die gemeinsam Befunde beurteilen und die Behandlung aufeinander abstimmen. So lassen sich auch komplexe Situationen ganzheitlich betrachten und die nächsten Schritte schnell und ohne unnötige Wege koordinieren.

Mehr Erfahrung, höhere Qualität

Für bestimmte Eingriffe schreiben Fachgesellschaften und Gesetzgeber Mindestmengen und Standards vor: Nur wer sie erreicht, darf die Leistung erbringen. Der Gedanke dahinter: mehr Routine bedeutet mehr Sicherheit und bessere Behandlung. Für kleine Häuser sind diese Fallzahlen oft nicht erreichbar, an einem zentralen Standort dagegen schon – und die Behandlungsqualität steigt.

Ein attraktiver Arbeitsplatz für Fachkräfte

Gute Versorgung braucht gute Leute. Junge Fachkräfte wünschen sich verlässliche Arbeitszeiten, gute Fort- und Weiterbildung, fächerübergreifende Zusammenarbeit und modernste Medizintechnik in attraktivem räumlichen Umfeld. Genau diese Rahmenbedingungen bietet die Zentralklinik – und wird so zu einem hochinteressanten Arbeitsort für ambitionierte Menschen, die in Ostfriesland arbeiten und leben möchten.

Durchdacht bis ins Detail:
Die Konzepte hinter dem Bau

Ein Projekt dieser Größe entsteht nicht aus einem einzelnen Bauplan, sondern aus einer Reihe sorgfältig aufeinander abgestimmter Konzepte. Sie legen fest, wie die Medizin strukturiert ist, wie Abläufe organisiert werden, welche Rolle die Digitalisierung spielt und wie die Klinik mit Energie versorgt wird. Ein Einblick in die Überlegungen hinter dem Neubau:

Medizinisches Strukturkonzept

Grundlage des Neubaus ist ein zukunftsorientiertes medizinisches Strukturkonzept. Es berücksichtigt den demografischen Wandel, den medizinischen Fortschritt, die Digitalisierung und den Fachkräftemangel. Zusammengehörige Disziplinen werden inhaltlich und räumlich vernetzt – für eine effiziente, umfassende Versorgung in interdisziplinären Zentren.

Freundliche Atmosphäre

Das Designkonzept der Zentralklinik basiert auf den Grundsätzen der Healing Architecture. Ziel dieser klaren, zurückhaltenden Gestaltung ist, Heilungsprozesse positiv zu beeinflussen und das Wohlbefinden der Patienten, Angehörigen und Mitarbeitenden zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei eine wohnliche und einladende Umgebung, eine Verbindung zur Natur sowie helle, harmonische Farb- und Lichtgestaltungen.

Betriebsorganisation und Logistik

Ein modernes Logistikkonzept sorgt dafür, dass das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Viele Abläufe sind automatisiert – etwa über ein fahrerloses Transportsystem und eine Rohrpost. Kernbereiche wie Notfallversorgung, Radiologie, OP, Intensivmedizin und IMC liegen nah beieinander – das schafft kurze Wege und gute Orientierung.

Digitalisierung

Der Neubau ermöglicht es, Digitalisierung von Anfang an mitzudenken. OP-Robotik, robotische Assistenz sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Diagnostik prägt die moderne Medizin. Auch der digitale Patientenservice wird großgeschrieben. Die Planung bleibt bewusst flexibel, um auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

Energiekonzept

Ein zukunftsfähiges Krankenhaus benötigt eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung. Deshalb bildet der Energiepark auf dem Klinikgelände einen zentralen Bestandteil der technischen Infrastruktur der neuen Zentralklinik. Die Konzeption entspricht den hohen Anforderungen an eine nachhaltige, energieeffiziente und wirtschaftliche Versorgung des Gesamtkomplexes.

Gut angebunden, gut versorgt

Für gute Erreichbarkeit und reibungsloses arbeiten entsteht rund um das Gelände einiges Neues:

Brückenbauwerk

Über Bundesstraße und Bahnlinie zur Erschließung des Geländes

Busbahnhof

Direkt auf dem Klinikgelände

Rettungswache

Verlegung von Moordorf nach Uthwerdum geplant

Eigene Kläranlage

Für die anspruchsvolle Reinigung von Krankenhausabwässern, angebunden an das nahegelegene Klärgelände des OOWV

Hochwasserschutz

Die Klinik wird auf einer zwei Meter hohen Warft gebaut

Die Zentralklinik Ostfriesische Meere entsteht

Live von der Baustelle

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Gemeinsam für Ostfriesland

Die Zentralklinik ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Emden und des Landkreises Aurich. Sie verbindet medizinische Kompetenz, moderne Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit, um die Gesundheitsversorgung der Region dauerhaft zu sichern. Der Neubau wird gefördert durch das Land Niedersachsen und den Bund. Das Projekt gilt bundesweit als Vorzeigeprojekt für zukunftsweisende medizinische Versorgung einer Region.

Unser Team

Andreas Epple

Projektleiter

Michael Diekhans

Projektleiter

Timo Haus

Technischer Projektleiter

Hannah Christians

Projektassistenz

Franziska Mirow

Projektmitarbeiterin

Ihr Kontakt

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