Demenz bezeichnet die zunehmende Beeinträchtigung bis hin zum Verlust von Gedächtnis und Denkleistung. Entscheidend für eine wirksame Behandlung ist eine gründliche Diagnose und Differenzialdiagnose.
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Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung nehmen auch Demenzerkrankungen an Häufigkeit zu. Wichtig für die Behandlung ist eine gründliche Diagnose und Differenzialdiagnose, die größtenteils im ambulanten Rahmen gelingt.
Demenz ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache, daneben gibt es weitere Formen wie beispielsweise vaskuläre Demenzen, die Lewy-Körperchen-Demenz oder frontotemporale Demenzen.
Als neurologische Klinik sind wir auf die Diagnostik und Behandlung von Demenzerkrankungen spezialisiert. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Symptome, sondern den Menschen in seiner individuellen Lebenssituation. Unser Ziel ist es, Veränderungen möglichst früh zu erkennen, ihre Ursachen sorgfältig abzuklären und gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte zu planen.
Zur genauen Einordnung, etwa zur Frage, ob ein Morbus Alzheimer vorliegt, ist eine Lumbalpunktion (Entnahme von Nervenwasser) erforderlich, die bei uns im stationären Rahmen durchgeführt wird. Eine Bildgebung des Gehirns und eine eingehende neuropsychologische Untersuchung sollten dabei bereits zuvor erfolgt sein. Neuropsychologische Testuntersuchungen können nach Überweisung durch eine Neurologin oder einen Neurologen ambulant in unserer Psychiatrischen Institutsambulanz bzw. Gedächtnissprechstunde durchgeführt werden.