Die Proktologie behandelt Erkrankungen von Enddarm, After und Analkanal. In unserer proktologischen Sprechstunde versorgen wir Beschwerden wie Hämorrhoiden, Fissuren oder Fisteln – diskret, kompetent und möglichst schonend.
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Die Proktologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Enddarms, des Afters und des Analkanals. Viele gutartige Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfissuren, Fisteln oder Inkontinenz verursachen Beschwerden, die den Alltag stark beeinträchtigen können. Diese behandeln wir in unserer proktologischen Sprechstunde diskret und kompetent. Im Mittelpunkt steht eine möglichst schonende und zugleich effektive Therapie – mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern und Beschwerden rasch zu lindern.
Unser Behandlungskonzept basiert auf leitliniengerechten Verfahren, die schonende Operationen, minimalinvasive Methoden sowie konservative Therapien umfassen. Dabei legen wir großen Wert auf individuelle Beratung, um die Behandlung optimal auf Beschwerden, Befunde und persönliche Lebensumstände abzustimmen.
Hämorrhoiden sind natürliche Gefäßpolster im Bereich des Enddarms, die bei Vergrößerung Beschwerden wie Blutungen, Juckreiz, Brennen oder Schmerzen verursachen können. Je nach Ausprägung kommen zunächst konservative Maßnahmen wie eine Regulierung des Stuhlgangs infrage; bei ausgeprägteren Befunden können beispielsweise eine Verödung, Gummibandligatur oder operative Verfahren eingesetzt werden.
Analfissuren sind schmerzhafte Einrisse der Schleimhaut im Bereich des Afters, während Analfisteln krankhafte Verbindungsgänge zwischen dem Analkanal bzw. Enddarm und der Haut darstellen. Die Behandlung richtet sich nach Art und Ausprägung der Erkrankung und reicht von konservativen Maßnahmen und lokaler Therapie bis hin zu operativen Verfahren wie der Fistelspaltung oder einer Fadendrainage.
Eine chronische Verstopfung kann unterschiedliche Ursachen haben und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben einer Anpassung von Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Bewegung kommen insbesondere Maßnahmen zur Stuhlregulierung und medikamentöse Therapien zum Einsatz; bei bestimmten Ursachen können nach entsprechender Diagnostik auch weitere spezialisierte Behandlungen erforderlich sein.
Wir behandeln auch weitere gutartige Erkrankungen des Enddarms und Analkanals, beispielsweise Analthrombosen, Marisken oder gutartige Veränderungen der Schleimhaut. Abhängig vom jeweiligen Befund stehen konservative Maßnahmen, kleinere ambulante Eingriffe oder die operative Entfernung der Veränderung zur Verfügung.
Eine Operation wird erwogen, wenn konservative Therapien (Salben, Sitzbäder, Ernährungsumstellung) nicht ausreichen oder Komplikationen drohen.
Nach einer gründlichen Untersuchung besprechen wir gemeinsam die passende Therapie – konservativ oder operativ – und erklären Ablauf, Nutzen und Risiken.
Leichte Tätigkeiten meist sofort, körperlich anstrengende Arbeit oder Sport meist nach wenigen Tagen.
Viele Erkrankungen lassen sich zunächst konservativ behandeln, z. B. mit Salben oder Sitzbädern.
Auch an unserem Klinikstandort Aurich werden schwerpunktmäßig proktologische Erkrankungen behandelt – dort im Rahmen des zertifizierten Kompetenzzentrums für Chirurgische Koloproktologie.