Der Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsalltag kann herausfordernd sein, gerade in medizinischen Bereichen wie der Intensivstation, der Anästhesie oder der Zentralen Notaufnahme. Um diesen so einfach und sicher wie möglich zu gestalten, hat die Zentralklinik Ostfriesische Meere an den Standorten Aurich und Emden ein standortübergreifendes Trainee-Programm für Mitarbeitende aus der Pflege ins Leben gerufen.
Wie lassen sich Mitarbeitende nach ihrer Ausbildung einfach, schnell und komplikationslos in den Arbeitsalltag integrieren? Mit dieser Frage haben sich die Funktionsabteilungen Intensivstation, Intermediate Care, Zentrale Notaufnahme und Anästhesie der Kliniken Aurich und Emden intensiv auseinandergesetzt. Die Antwort: ein Trainee-Programm, das den Mitarbeitenden den Übergang in ihre neuen Arbeitsbereiche so leicht und angenehm wie möglich gestaltet.
„Das Trainee-Programm ist für Mitarbeitende gedacht, die direkt nach ihrer Ausbildung in die jeweiligen Funktionsabteilungen unserer Häuser wechseln. Für sie möchten wir zukünftig ein zusätzliches Angebot schaffen, das sowohl aus theoretischem Unterricht als auch aus praktischen Einsätzen besteht, wodurch ihnen ein nahtloser Übergang in ihre jeweiligen Arbeitsbereiche ermöglicht wird“, betonen Martin Heuer, stellvertretende Leitung der Zentralen Notaufnahme in Emden, und Imke Gronewold, Leitung der Intensivstation in Aurich. Das Projekt wurde von allen Funktionsbereichsleitungen und deren Stellvertretungen ins Leben gerufen; Martin Heuer und Imke Gronewold haben die Leitung des ersten Trainee-Programms übernommen und die Einführung intensiv begleitet. Zukünftig soll die Organisation von den Leitungen der beteiligten Funktionsbereiche abwechselnd übernommen werden.
Die mehrwöchige Schulung wird ausschließlich mit klinikeigenem Personal aus ärztlichem Dienst, Pflegedienst, Verwaltung, Hygiene, Apotheke und weiteren Abteilungen durchgeführt. Das Trainee-Programm ist zunächst auf sechs Monate ausgelegt und findet begleitend zur Einarbeitungsphase statt. Die Teilnehmenden werden monatlich für zwei bis drei Tage von ihrer regulären Arbeit freigestellt. Die Schulungstage finden standortübergreifend statt, die eigentliche Einarbeitung bleibt dagegen standortgebunden. Der erste Kurs mit rund 20 Teilnehmenden startet am heutigen Donnerstag.
Die Inhalte des Trainee-Programms wurden sorgfältig zusammengestellt und decken ein breites Spektrum verschiedener Themen ab. Dazu zählen beispielsweise:
„Durch den Einsatz unserer eigenen Mitarbeitenden nutzen wir sinnvolle Synergien, wodurch sich zahlreiche Vorteile ergeben: Kurze Abstimmungswege, ein intensiver fachlicher Austausch sowie eine enge, interdisziplinäre und standortübergreifende Zusammenarbeit. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeitenden, sondern auch unsere Patientinnen und Patienten“, sagt Pflegedirektorin Sonja Abbas.
Im Anschluss an das Trainee-Programm wird das Feedback der Teilnehmenden genutzt, um die Angebote noch besser an die Mitarbeitenden anzupassen und das Programm kontinuierlich zu verbessern. Wenn sich das Konzept etabliert, ist auch eine Ausweitung auf andere Fachbereiche möglich.
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