Mit der Verschmelzung der Gesellschaften Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden gGmbH und Klinikum Emden – Hans-Susemihl-Krankenhaus gGmbH auf die Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH hat der ostfriesische Klinikverbund im September 2026 einen wichtigen Schritt für seine zukünftige Ausrichtung umgesetzt. Der von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung beschlossene Zusammenschluss bündelt die Kompetenzen und Ressourcen der bisherigen Klinikgesellschaften unter einem Gesellschaftsdach und schafft die Grundlage für eine noch stärkere und effizientere Organisation, die die Strukturen für die neue Zentralklinik in Uthwerdum vorbereitet. Im Zuge der Fusion wird die Trägergesellschaft – und somit die Kliniken in Aurich, Emden und Norden – ab sofort unter dem Namen Zentralklinik Ostfriesische Meere gGmbH firmieren. Die Krankenhausstandorte werden vor Ort weiterhin als solche gekennzeichnet (z. B. Zentralklinik Ostfriesische Meere – Standort Emden).
Die Umbenennung der Kliniken ist Teil eines umfassenden Markenneuauftritts, der die Zusammengehörigkeit stärker sichtbar macht. Hierfür ist neben dem neuen Namen ein vollständig neues Corporate Design mit eigenem Logo, neuen Farben und Schriften entwickelt worden, das für ein wiedererkennbares Erscheinungsbild sorgt. Die Kliniken in Aurich, Emden und Norden sind außerdem über eine neue Website erreichbar: www.zk-om.de.
Für Patientinnen und Patienten sowie für Kooperationspartner ergeben sich keine organisatorischen Änderungen. Alle Standorte, Leistungen und Ansprechpartner bleiben bestehen, bis der Neubau der gemeinsamen Zentralklinik des Landkreises Aurich und der Stadt Emden in Uthwerdum voraussichtlich im Jahr 2029 fertiggestellt sein und in Betrieb genommen wird. Der Name und das Corporate Design werden dann für die neue Großklinik übernommen.
„Mit einem gemeinsamen Namen machen wir sichtbar, was mit der Fusion auch inhaltlich zusammenwächst: unsere Kliniken, ihre Kompetenzen und vor allem ihre gemeinsame Zukunft. Ein einheitlicher Auftritt schafft Klarheit, stärkt die Identität und gibt den Kliniken die Möglichkeit, ihre Kräfte gebündelt nach innen und außen zu zeigen“, erklärt Oberbürgermeister der Stadt Emden und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Tim Kruithoff.
Auch der Landrat des Landkreises Aurich, Olaf Meinen, der aktuell den Vorsitz des Aufsichtsrats der Kliniken innehat, hebt die Bedeutung der Fusion unter einem gemeinsamen Namen hervor: „Die Zentralklinik Ostfriesische Meere steht schon heute für eine hohe medizinische Qualität und die gemeinsame Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Wir präsentieren nicht nur einen neuen Markenauftritt, sondern eine Perspektive für eine hochwertige Gesundheitsversorgung.“
Deshalb stand in diesem Jahr auch das Mitarbeiterfest der Kliniken, das seit 2023 standortübergreifend organisiert wird, ganz im Zeichen der Fusion: Mit einem „Fusionsfest“ am 25. September 2026 wurde der Zusammenschluss gemeinsam mit den Mitarbeitenden gebührend gefeiert. Das Fest zu diesem besonderen Anlass auf dem Areal der neuen Zentralklinik hat das Zusammenwachsen der Kliniken erlebbar gemacht. „Wir richten den Blick nach vorn und markieren einen besonderen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte“, so Geschäftsführer Dirk Balster.
Im Dezember 2022 haben der Auricher Kreistag und der Rat der Stadt Emden die Fusion der beiden bisherigen Klinikgesellschaften Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH und Klinikum Emden gGmbH mit der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH beschlossen. Im März 2025 wurde der neue Name „Zentralklinik Ostfriesische Meere“ das erste Mal bekanntgegeben. Namensgebend für die neue Gesellschaft ist das EU-Vogelschutzgebiet „Ostfriesische Meere“. Das Gebiet besteht aus den drei flachen Binnenseen Großes Meer, Hieve und Loppersumer Meer nordöstlich von Emden sowie einem Ausschnitt der umgebenden Niederung in den Ostfriesischen Marschen und der Geest. So liegt es zugleich auf dem Gebiet des Landkreises Aurich und auf dem Stadtgebiet Emdens und symbolisiert die Verbindung der beiden Träger im gemeinsamen Projekt Zentralklinik.