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Emden

Ein Neuanfang für die Gefäßchirurgie in Emden

Komplexe Eingriffe an den Gefäßen sind nun vor Ort möglich, ein erfahrener Spezialist leitet die Sektion.
Von links: Dirk Balster, Dr. med. Alexander Zapenko, Dr. med. Andrei Tropine und Tilman Winkler. Foto: Trägergesellschaft

Bei sogenannten Hybrideingriffen werden Operation und Katheterverfahren in einem Eingriff kombiniert.

Im Januar hat Dr. med. Alexander Zapenko die Stelle als Leiter der Sektion Gefäßchirurgie am Klinikstandort Emden angetreten. Der erfahrene Gefäßchirurg bringt nicht nur exzellente fachliche Qualifikationen mit, sondern auch eine klare Vision für die Zukunft.

Durch seine langjährige leitende Tätigkeit in der Gefäßchirurgie des Helios-Klinikums Krefeld, einem Krankenhaus der Maximalversorgung, verfügt Dr. Zapenko über einen großen Erfahrungsschatz. Die chirurgische Expertise des 49-Jährigen umfasst das gesamte Spektrum der Gefäßchirurgie von klassischen offenen Operationen bis zu modernsten minimalinvasiven Techniken, bei denen die Gefäße von innen heraus (endovaskulär) mit Kathetern geweitet werden. Neben seiner Erfahrung in Notfall- und Re-Operationen sind besonders auch seine Kenntnisse in der Aortenchirurgie und Bypasschirurgie hervorzuheben: Dr. Zapenko beherrscht komplexe Hybrideingriffe, bei denen zugleich operative Verfahren und schonende Katheterverfahren zum Einsatz kommen, sodass mehrere Behandlungsschritte innerhalb einer OP erfolgen können. Solche Eingriffe waren bisher nur an größeren Zentren möglich und werden nun auch am Klinikstandort Emden angeboten. „Welches Therapiekonzept für Patienten das richtige ist, ergibt sich individuell aus dem Krankheitsbild. Um den Patienten zusätzliche Wege zu ersparen, ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt verschiedene Techniken und Verfahren beherrscht“, erklärt Dr. Zapenko.

Mit seiner Berufung zum Sektionsleiter stellt der Klinikstandort Emden die Weichen für die Weiterentwicklung und Spezialisierung des chirurgischen Angebots. „Der wichtigste Punkt für eine gute Medizin ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Abteilungen, im Fall der Gefäßchirurgie besonders mit der Radiologie, Neurologie, Anästhesiologie, Kardiologie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie. Indem wir traditionelle Fächergrenzen überwinden und gemeinsam den Bereich Gefäßchirurgie Schritt für Schritt aufbauen, können wir unseren Patientinnen und Patienten eine effektive medizinische Versorgung bieten“, so Dr. Zapenko. Neben einer umfassenden Ausbildung des Gefäßchirurgen selbst, dessen Kenntnisse in der modernen Medizin längst über das eigene Fach hinausreichen müssen, sieht Dr. Zapenko in fachübergreifenden Fallbesprechungen einen wesentlichen Erfolgsfaktor: „Erst durch einen interdisziplinären Blick auf den Patienten lassen sich komplexe Krankheitsbilder umfänglich verstehen und individuell abgestimmte Therapieentscheidungen treffen.“

Die Krankenhausleitung zeigt sich hoch erfreut über die personelle Verstärkung. „Mit Dr. Zapenko gewinnen wir nicht nur einen herausragenden Spezialisten, sondern auch eine Persönlichkeit, die sich mit Herzblut für die Weiterentwicklung unseres Hauses einsetzt“, sagt Geschäftsführer Dirk Balster. Patientinnen und Patienten profitieren von der fortschreitenden Spezialisierung und Verbreiterung des medizinischen Spektrums des Klinikstandorts. „Wir wollen den Menschen in der Region eine optimale medizinische Versorgung direkt vor Ort bieten“, erklärt Balster. „Deshalb bauen wir schon heute die Strukturen auf, die wir als eingespieltes Team in die Zentralklinik mitnehmen werden.“

Sprechstundentermine bei Dr. Zapenko können unter 04921 98-1289 vereinbart werden.

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Mehr über die Behandlung von Durchblutungsstörungen und Krampfaderleiden in der Gefäßchirurgie am Klinikstandort Emden.

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