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Emden

Neues Mammografiegerät stärkt Früherkennung in der Region

Die neue Anlage zeigt das Brustgewebe Schicht für Schicht. Das erhöht die diagnostische Sicherheit und senkt die Strahlendosis.
Von links: Edda Scharf, Kathrin Grünfeld, Kristina Hoffmann, Dr. med. Andrei Tropine und Steffen Bobka. Foto: Trägergesellschaft

Genauere Bilder bei geringerer Strahlenbelastung erhöhen die Sicherheit besonders bei dichtem Brustgewebe.

Der Klinikstandort Emden hat vor Kurzem eine neue, hochmoderne Mammografieanlage in Betrieb genommen. Mit der Investition verbessert das Haus die Brustkrebs-Diagnostik und bietet Patientinnen in der Region eine besonders präzise, schonende und komfortable Untersuchungsmöglichkeit. Der Klinikstandort ist derzeit das einzige Krankenhaus in der Region, das diese fortschrittliche Technik einsetzt.

Die neue Anlage ist auch Teil der engen Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbundes mit der Gynäkologie am Klinikstandort Aurich. Durch diese Kooperation profitieren Brustkrebspatientinnen von abgestimmten Abläufen und einer umfassenden medizinischen Betreuung von der Diagnostik bis zur weiterführenden Therapie.

Präzisere Diagnostik bei geringerer Belastung

Die neue Mammografieanlage arbeitet mit einer modernen Bildgebung, die es ermöglicht, das Brustgewebe Schicht für Schicht darzustellen. Dadurch lassen sich Veränderungen besser erkennen, weil sich Gewebestrukturen weniger überlagern. Dies erhöht die diagnostische Sicherheit insbesondere bei dichtem Brustgewebe.

„Für uns Radiologen ist diese Technik ein großer Fortschritt“, erklärt Dr. Andrei Tropine, Chefarzt der Radiologie am Klinikstandort Emden „Wir erhalten deutlich genauere Bilder, können Auffälligkeiten sicherer beurteilen und gleichzeitig die Strahlenbelastung für die Patientinnen reduzieren. Das bedeutet mehr Sicherheit bei möglichst schonender Untersuchung.“

Zusätzlich profitieren Patientinnen von kürzeren Untersuchungszeiten und einem insgesamt höheren Komfort während der Mammografie.

Auch der Chefarzt der Gynäkologie am Klinikstandort Aurich, Dr. Helmut Reinhold, betont, dass die Einführung der neuen Medizintechnik einen großen Fortschritt in der Behandlung von Brustkrebspatientinnen darstellt. „Eine verlässliche und präzise Diagnostik ist die Grundlage jeder guten Behandlung. Durch die neue Mammografieanlage können wir im Klinikverbund unsere Patientinnen noch gezielter beraten und im Bedarfsfall schnell die nächsten Schritte einleiten. Das gibt Sicherheit und spart wertvolle Zeit.“

Umfassendes Leistungsspektrum in der kurativen Mammadiagnostik

Mit der neuen Anlage kann der Klinikstandort Emden das vollständige Spektrum der kurativen Mammadiagnostik anbieten. Dazu zählen:

  • Abklärungs- und Erstdiagnostik
  • Mammografie mit Tomosynthese (digitale Schichtaufnahme)
  • Gewebeentnahmen mittels Vakuumbiopsie
  • Drahtmarkierungen vor operativen Eingriffen

Die Untersuchungen werden von einem erfahrenen, spezialisierten Team durchgeführt, das eng interdisziplinär zusammenarbeitet. Neben stationären Patientinnen steht das Angebot auch ambulanten Patientinnen offen im Rahmen von Privatleistungen, privatärztlicher Überweisung oder für Selbstzahlerinnen. Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat der Radiologie unter 04921 98-1579 oder radiologie@klinikum-emden.de.

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Mehr über die Untersuchungsverfahren, das Team und die Terminvergabe der Radiologie am Klinikstandort Emden.

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