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Wenn eine Krebserkrankung des Dick- oder Mastdarmes diagnostiziert oder für wahrscheinlich ge¬halten wird, müssen aus medizinischer Sicht meist weitere Untersuchungen vorgenommen wer¬den, um das Erkrankungsstadium beurteilen und individuell angemessen behandeln zu können.
Der Erhalt der Aktualität und die Steigerung der Versorgungsqualität werden durch kontinuierliche Fortbildungen, Qualitätszirkel, Fallbesprechungen (Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen) sowie Überprüfungen durch die Krebsregister und die Deutsche Krebsgesellschaft gewährleistet.
Regelmäßig werden Informations- und Fortbildungsveranstaltungen intern und extern angeboten.
Wenn alle behandlungsentscheidenden Ergebnisse vorliegen, wird die Situation in der wöchentlich dienstags stattfindenden Tumorkonferenz von Experten aus verschiedenen Fachbereichen besprochen und anhand aktuellen Wissens und Leitlinien eine Behandlungs¬emp¬fehlung erarbeitet. Diese Empfehlung wird dann vereinbarungsgemäß von allen Beteiligten um¬gesetzt oder im Zweifel nach weiterer Diagnostik im Rahmen einer weiteren Konferenz erneut besprochen.
Nach Abschluss wesentlicher Behandlungsabschnitte oder bei neuen Entwicklungen werden die Behandlungsempfehlungen in weiteren Konferenzen erneut besprochen und ggf. aktualisiert.
Zu den wesentlichen Behandlungsverfahren in unserem Darmkrebszentrum am Standort Aurich gehören:
Bei den Krebserkrankungen des Enddarmes (Rektumkarzinom) werden (vor einer Operation) häufig Kombinationen aus Chemo- und Strahlentherapie sowie operative Eingriffe erforderlich.
Wenn eine Heilung bei fortgeschrittenen Erkrankungen nicht mehr möglich ist, erfolgen „bremsende“, befundverbessernde und symptomkontrollierende Therapien. Die im Vergleich zu früher erheblich verbesserte Versorgung kann ambulant zuhause (ambulante Palliativversorgung), im Krankenhaus, auf der Palliativstation oder in einem Hospiz fortgesetzt werden.
Im gesamten Behandlungsverlauf können die (fach-)pflegerische Betreuung und Beratung, die psychoonkologische Mitbetreuung, die Beratung durch unseren Sozialdienst (meist bei der anschließenden Versorgung) sowie eine Diät- und Ernährungsberatung angeboten werden.
Eine seelsorgerische Versorgung, eine Humangenetik-Beratung, die Vermittlung von Selbsthilfegruppen und die Stomaversorgung sind ebenfalls Teil der Behandlung.
Besonders wichtig ist uns eine umfassende, aktuelle, hochqualitative sowie individuelle Versorgung einschließlich erreichbarer Ansprechpartner.
Wir möchten, dass Sie sich in unserer Klinik gut aufgehoben, respektiert und sicher fühlen. Wenn Sie während Ihres Aufenthaltes etwas Unangenehmes erlebt haben oder eine Möglichkeit zur Verbesserung sehen, kommen Sie bitte auf uns zu. Ihre Hinweise behandeln wir selbstverständlich vertraulich und prüfen sie mit Sorgfalt.
Auch positive Rückmeldungen nehmen wir sehr gerne entgegen. Sie bestärken unser Team und machen sichtbar, was bereits gut gelingt.
Sprechzeiten
Montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder sich per E-Mail melden. Wir bearbeiten Ihr Anliegen so schnell wie möglich.
Auf der Seite des Leitlinienprogramms Onkologie finden Sie aktuelle Patienten-Leitlinien.
Die Deutsche ILCO e. V. ist die größte Selbsthilfevereinigung für Stomaträger.