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    Drei Kliniken, ein Verbund – kommunal verwurzelt in der Region Ostfriesland, mit rund 2.900 Mitarbeitenden und einem klaren Ziel: die medizinische Versorgung in Aurich, Emden und Norden zukunftsfähig zu gestalten.

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Startseite / Klinikstandort Aurich / Medizin in Aurich / Allgemein-, Viszeralchirurgie und Proktologie / Darmkrebszentrum / Informationen für Patienten

Informationen für Patienten

Wenn eine Krebserkrankung des Dick- oder Mastdarmes diagnostiziert oder für wahrscheinlich ge¬halten wird, müssen aus medizinischer Sicht meist weitere Untersuchungen vorgenommen wer¬den, um das Erkrankungsstadium beurteilen und individuell angemessen behandeln zu können.

Zu den Maßnahmen / Untersuchungen gehören gegebenenfalls:

  • Gezielte Erhebung der Krankengeschichte
  • Allgemeine und spezielle körperliche Untersuchung (auch Beurteilung von Allgemein- und Ernährungszustand)
  • Ergänzung von Laboruntersuchungen (z. B. Tumormarker oder Blutgruppe) zur OP-Vorbereitung
  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauchraumes sowie des Enddarmes (rektale Endosonografie)
  • Ergänzung von Endoskopien (Dickdarmspiegelung, Enddarmspiegelung, Probengewinnung, genauere Lokalisation des Tumors, Markierung des Tumors)
  • Computertomographie des Bauchraumes, des Brustkorbes, des Körperstammes (Tumorausdehnung, -absiedlung, Lokalisation)
  • Kernspintomografie von Beckenorganen (örtliche Tumorausdehnung, Lymphknotenbefall) oder der Leber (z. B. bei Verdacht auf Absiedelungen)

Qualifikation

Der Erhalt der Aktualität und die Steigerung der Versorgungsqualität werden durch kontinuierliche Fortbildungen, Qualitätszirkel, Fallbesprechungen (Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen) so­wie Überprüfungen durch die Krebsregister und die Deutsche Krebsgesellschaft gewährleistet.

Regelmäßig werden Informations- und Fortbildungsveranstaltungen intern und extern angeboten.

Tumorkonferenz

Wenn alle behandlungsentscheidenden Ergebnisse vorliegen, wird die Situation in der wöchentlich dienstags stattfindenden Tumorkonferenz von Experten aus verschiedenen Fachbereichen besprochen und anhand aktuellen Wissens und Leitlinien eine Behandlungs¬emp¬fehlung erarbeitet. Diese Empfehlung wird dann vereinbarungsgemäß von allen Beteiligten um¬gesetzt oder im Zweifel nach weiterer Diagnostik im Rahmen einer weiteren Konferenz erneut besprochen.

Nach Abschluss wesentlicher Behandlungsabschnitte oder bei neuen Entwicklungen werden die Behandlungsempfehlungen in weiteren Konferenzen erneut besprochen und ggf. aktualisiert.

Wesentliche Behandlungsverfahren

Zu den wesentlichen Behandlungsverfahren in unserem Darmkrebszentrum am Standort Aurich gehören:

  • Medikamentöse Therapie (Chemotherapie) durch die Klinik für Onkologie (ambulant oder stationär)
  • Strahlentherapie durch die Praxis für Strahlentherapie im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)
  • Operationen durch die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Endoskopische Behandlung durch die Klinik für Gastroenterologie

Bei den Krebserkrankungen des Enddarmes (Rektumkarzinom) werden (vor einer Operation) häufig Kombinationen aus Chemo- und Strahlentherapie sowie operative Eingriffe erforderlich.

Wenn eine Heilung bei fortgeschrittenen Erkrankungen nicht mehr möglich ist, erfolgen „bremsende“, befundverbessernde und symptomkontrollierende Therapien. Die im Vergleich zu früher erheblich verbesserte Versorgung kann ambulant zuhause (ambulante Palliativversorgung), im Krankenhaus, auf der Palliativstation oder in einem Hospiz fortgesetzt werden.

Im gesamten Behandlungsverlauf können die (fach-)pflegerische Betreuung und Beratung, die psychoonkologische Mitbetreuung, die Beratung durch unseren Sozialdienst (meist bei der anschließenden Versorgung) sowie eine Diät- und Ernährungsberatung angeboten werden.

Eine seelsorgerische Versorgung, eine Humangenetik-Beratung, die Vermittlung von Selbsthilfegruppen und die Stomaversorgung sind ebenfalls Teil der Behandlung.

Besonders wichtig ist uns eine umfassende, aktuelle, hochqualitative sowie individuelle Versorgung einschließlich erreichbarer Ansprechpartner.

Lob und Kritik

Wir möchten, dass Sie sich in unserer Klinik gut aufgehoben, respektiert und sicher fühlen. Wenn Sie während Ihres Aufenthaltes etwas Unangenehmes erlebt haben oder eine Möglichkeit zur Verbesserung sehen, kommen Sie bitte auf uns zu. Ihre Hinweise behandeln wir selbstverständlich vertraulich und prüfen sie mit Sorgfalt.
Auch positive Rückmeldungen nehmen wir sehr gerne entgegen. Sie bestärken unser Team und machen sichtbar, was bereits gut gelingt.

Ihre Ansprechpartnerin

Ida-Anna Bienhoff-Topp Beschwerde- und Schadenmanagerin
  • 04941 94-1151
  • ida-anna.bienhoff-topp@zk-om.de

Sprechzeiten
Montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder sich per E-Mail melden. Wir bearbeiten Ihr Anliegen so schnell wie möglich.

Patienten-Leitlinien

Auf der Seite des Leitlinienprogramms Onkologie finden Sie aktuelle Patienten-Leitlinien. 

Zu den Leitlinien

Selbsthilfe

Die Deutsche ILCO e. V. ist die größte Selbsthilfevereinigung für Stomaträger.

Zur deutschen ILCO
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