Wenn eine Erkrankung oder Verletzung schnell versorgt werden muss, ist unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA) rund um die Uhr für Sie da. Qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Personal sorgt Tag und Nacht für eine sichere Versorgung.
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Die Zentrale Notaufnahme an unserem Standort in Aurich ist Anlaufstelle für alle Notfallpatientinnen und -patienten, deren Erkrankung oder Verletzung möglichst schnell untersucht und behandelt werden muss. Hier arbeiten speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam mit speziell ausgebildeten Notfallpflegekräften. Sie beurteilen die Schwere der Erkrankung oder Verletzung, leiten erste Maßnahmen ein und entscheiden nach der Erstversorgung über die weitere ambulante oder stationäre Behandlung. Je nach Befund werden weitere Fachärztinnen und Fachärzte hinzugezogen; die Aufnahme in die zuständige Fachabteilung erfolgt direkt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt der Notaufnahme. Wenn nötig, verlegen wir Sie bereits aus der Notaufnahme in die Klinik, die für Ihren Fall die größte medizinische Erfahrung hat. Auch Arbeitsunfälle werden bei uns behandelt.
Im Rahmen des Interdisziplinären Notfallzentrums arbeiten unsere Notaufnahmen standortübergreifend unter einer gemeinsamen ärztlichen und pflegerischen Leitung eng zusammen. Gemeinsam behandeln die Notaufnahmen in Aurich und Emden jährlich rund 70.000 Patientinnen und Patienten. Am Standort Norden können Sie bei leichteren internistischen und chirurgischen Notfällen zu den Öffnungszeiten die Notfallambulanz im Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) aufsuchen.
In der Notaufnahme werden alle Patientinnen und Patienten zunächst in einer medizinischen Ersteinschätzung („Triage“) beurteilt. Wir nutzen dafür das international anerkannte Verfahren MTS (Manchester-Triage-System) mit fünf Dringlichkeitsstufen. Daraus ergibt sich die Reihenfolge der Behandlung – es kann daher vorkommen, dass später eingetroffene Patientinnen und Patienten früher behandelt werden. Entscheidend ist allein die Schwere der Erkrankung.
Zuerst erfassen wir Ihre Daten – damit erteilen Sie uns den Behandlungsauftrag, und wir können Ihnen alle Befunde eindeutig zuordnen. Die Anmeldung kann auch durch Angehörige oder den Rettungsdienst erfolgen.
Eine speziell geschulte Pflegekraft legt die Behandlungsdringlichkeit fest, misst und dokumentiert Ihre Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur) und bestimmt die ersten Untersuchungsschritte.
In den Behandlungsräumen erfolgen die ärztliche Untersuchung und die pflegerischen Maßnahmen. Für lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Menschen steht ein Schockraum bereit. Nach der Untersuchung entscheiden wir, ob eine stationäre Aufnahme nötig ist oder Sie in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden.
Bitte bringen Sie mit:
Unsere Zentrale Notaufnahme ist auf die Versorgung verschiedenster medizinischer Notfälle vorbereitet. Dank der engen Anbindung an eine moderne Radiologie, das Krankenhauslabor, die Operationssäle oder die Herzkatheterlabore sowie die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin können Diagnostik und Behandlung ohne Zeitverlust erfolgen. Unser erfahrenes Team versorgt Patientinnen und Patienten im akuten Krankheitsfall oder nach Unfällen mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Erfahrung in der Notfallmedizin.
Wir übernehmen die stationäre Aufnahme von Notfallpatientinnen und -patienten mit internistischen, neurologischen, psychiatrische und chirurgischen Erkrankungen und gewährleisten die Schockraumversorgung von schwer erkrankten und schwer verletzten Menschen aller Altersgruppen.
Zudem werden in den Notaufnahmen Aurich und Emden auch Arbeitsunfälle behandelt. In der Notfallambulanz in Norden kann eine Erstbehandlung erfolgen.
Unsere Zentralen Notaufnahmen sind modern ausgestattet und auf eine schnelle, interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen und Patienten ausgelegt. Die offene Raumstruktur ermöglicht mit technischer Unterstützung eine kontinuierliche medizinische Überwachung und fördert die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen.
Für die Akutversorgung stehen in Aurich zwei Schockräume, ein Gipsraum und weitere Behandlungszimmer mit insgesamt maximal 21 Behandlungsplätzen zur Verfügung. Umfangreiche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Behandlung. Dazu gehören unter anderem moderne Computertomographie – einschließlich einer in zwei Schockräumen integrierten Sliding-Gantry-CT –, verschiedene Röntgenverfahren, Ultraschalldiagnostik und Endoskopiegeräte.
In die Notaufnahmen integriert sind Betten für eine Beobachtungsstation. Hier können Patientinnen und Patienten bei Bedarf weiterführend überwacht sowie intensivierte diagnostische und therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden, ohne dass unmittelbar eine stationäre Aufnahme erforderlich ist. Durch die zeitlich begrenzte Überwachung und notwendige Diagnostik können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden und stationäre Ressourcen geschont werden.
Die Beobachtungsstation der Notaufnahme bietet die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten nach der ersten Untersuchung für einen begrenzten Zeitraum gezielt zu überwachen und weiter zu diagnostizieren. So können beispielsweise Beschwerden und Vitalwerte engmaschig kontrolliert, Untersuchungsergebnisse abgewartet oder die Wirkung einer Behandlung beurteilt werden. Dies schafft zusätzliche Sicherheit bei unklaren Krankheitsbildern und ermöglicht eine fundierte Entscheidung über die weitere Versorgung. Wenn keine stationäre Behandlung erforderlich ist, kann eine Entlassung nach abgeschlossener Beobachtung erfolgen. Dadurch lassen sich unnötige stationäre Aufnahmen vermeiden und gleichzeitig wertvolle stationäre Behandlungskapazitäten für Patientinnen und Patienten freihalten, die tatsächlich eine stationäre Versorgung benötigen.
Notfallmedizin, ACLS Provider
Intensivmedizin, Notfallmedizin, ACLS und ATLS Provider
ACLS Provider
Fachkraft Palliative Care, ACLS Provider
ACLS Provider
In unserer Zentralen Notaufnahme erleben Sie die ganze Bandbreite der Akut- und Notfallmedizin – interdisziplinär, im Team und rund um die Uhr. Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen arbeiten hier eng mit speziell geschulten Pflegekräften und weiteren Qualifikationen zusammen. Für die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin verfügt unsere Klinik über die Weiterbildungs-ermächtigung. So entwickeln Sie sich in einem erfahrenen Team fachlich weiter.
„In kaum einem anderen Bereich lernt man so viel und so schnell wie in der Notfallmedizin."
Nicole de Wall
Pflegerische Leitung ZNA Aurich
Auch an unserem Klinikstandort in Emden gibt es eine Zentrale Notaufnahme. Gemeinsam mit der ZNA in Aurich bildet sie das Zentrum Interdisziplinäre Notfallmedizin und arbeitet unter einer gemeinsamen ärztlichen und pflegerischen Leitung eng zusammen – bei Bedarf werden Patientinnen und Patienten bereits aus der Notaufnahme in die Klinik verlegt, die für ihren Fall die größte Erfahrung hat.