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    Drei Kliniken, ein Verbund – kommunal verwurzelt in der Region Ostfriesland, mit rund 2.900 Mitarbeitenden und einem klaren Ziel: die medizinische Versorgung in Aurich, Emden und Norden zukunftsfähig zu gestalten.

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Zentrale Notaufnahme

Wenn eine Erkrankung oder Verletzung schnell versorgt werden muss, ist unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA) rund um die Uhr für Sie da. Qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Personal sorgt Tag und Nacht für eine sichere Versorgung.

Team & Kontakt
Notfall

Ihr Kontakt

  • 04941 94-0
  • Im lebensbedrohlichen Notfall: 112

Startseite / Klinikstandort Aurich / Medizin in Aurich / Zentrale Notaufnahme

Rund um die Uhr für Sie da

Die Zentrale Notaufnahme an unserem Standort in Aurich ist Anlaufstelle für alle Notfallpatientinnen und -patienten, deren Erkrankung oder Verletzung möglichst schnell untersucht und behandelt werden muss. Hier arbeiten speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam mit speziell ausgebildeten Notfallpflegekräften. Sie beurteilen die Schwere der Erkrankung oder Verletzung, leiten erste Maßnahmen ein und entscheiden nach der Erstversorgung über die weitere ambulante oder stationäre Behandlung. Je nach Befund werden weitere Fachärztinnen und Fachärzte hinzugezogen; die Aufnahme in die zuständige Fachabteilung erfolgt direkt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt der Notaufnahme. Wenn nötig, verlegen wir Sie bereits aus der Notaufnahme in die Klinik, die für Ihren Fall die größte medizinische Erfahrung hat. Auch Arbeitsunfälle werden bei uns behandelt.

Im Rahmen des Interdisziplinären Notfallzentrums arbeiten unsere Notaufnahmen standortübergreifend unter einer gemeinsamen ärztlichen und pflegerischen Leitung eng zusammen. Gemeinsam behandeln die Notaufnahmen in Aurich und Emden jährlich rund 70.000 Patientinnen und Patienten. Am Standort Norden können Sie bei leichteren internistischen und chirurgischen Notfällen zu den Öffnungszeiten die Notfallambulanz im Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) aufsuchen.

Behandlung nach Dringlichkeit

In der Notaufnahme werden alle Patientinnen und Patienten zunächst in einer medizinischen Ersteinschätzung („Triage“) beurteilt. Wir nutzen dafür das international anerkannte Verfahren MTS (Manchester-Triage-System) mit fünf Dringlichkeitsstufen. Daraus ergibt sich die Reihenfolge der Behandlung – es kann daher vorkommen, dass später eingetroffene Patientinnen und Patienten früher behandelt werden. Entscheidend ist allein die Schwere der Erkrankung.

Patienteninformation

So läuft Ihr Besuch ab

Administrative Aufnahme

Zuerst erfassen wir Ihre Daten – damit erteilen Sie uns den Behandlungsauftrag, und wir können Ihnen alle Befunde eindeutig zuordnen. Die Anmeldung kann auch durch Angehörige oder den Rettungsdienst erfolgen.

Pflegerische Ersteinschätzung (Triage)

Eine speziell geschulte Pflegekraft legt die Behandlungsdringlichkeit fest, misst und dokumentiert Ihre Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur) und bestimmt die ersten Untersuchungsschritte.

Behandlung

In den Behandlungsräumen erfolgen die ärztliche Untersuchung und die pflegerischen Maßnahmen. Für lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Menschen steht ein Schockraum bereit. Nach der Untersuchung entscheiden wir, ob eine stationäre Aufnahme nötig ist oder Sie in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden.

Bitte bringen Sie mit:

  • Versichertenkarte
  • externe Vorbefunde
  • externe CDs (z. B. Röntgen-/CT-Aufnahmen)
  • Name Ihres Hausarztes und eine Telefonnummer für den Notfall
Wenn es darauf ankommt, sind wir da – rund um die Uhr, für jeden Notfall.
Dr. med. Alexander Dinse-Lambracht
Chefarzt

Schnelle Hilfe im Notfall

Unsere Zentrale Notaufnahme ist auf die Versorgung verschiedenster medizinischer Notfälle vorbereitet. Dank der engen Anbindung an eine moderne Radiologie, das Krankenhauslabor, die Operationssäle oder die Herzkatheterlabore sowie die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin können Diagnostik und Behandlung ohne Zeitverlust erfolgen. Unser erfahrenes Team versorgt Patientinnen und Patienten im akuten Krankheitsfall oder nach Unfällen mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Erfahrung in der Notfallmedizin.

Wir übernehmen die stationäre Aufnahme von Notfallpatientinnen und -patienten mit internistischen, neurologischen, psychiatrische und chirurgischen Erkrankungen und gewährleisten die Schockraumversorgung von schwer erkrankten und schwer verletzten Menschen aller Altersgruppen.

Zudem werden in den Notaufnahmen Aurich und Emden auch Arbeitsunfälle behandelt. In der Notfallambulanz in Norden kann eine Erstbehandlung erfolgen.

Moderne Ausstattung für eine sichere Versorgung

Unsere Zentralen Notaufnahmen sind modern ausgestattet und auf eine schnelle, interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen und Patienten ausgelegt. Die offene Raumstruktur ermöglicht mit technischer Unterstützung eine kontinuierliche medizinische Überwachung und fördert die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen.

Für die Akutversorgung stehen in Aurich zwei Schockräume, ein Gipsraum und weitere Behandlungszimmer mit insgesamt maximal 21 Behandlungsplätzen zur Verfügung. Umfangreiche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Behandlung. Dazu gehören unter anderem moderne Computertomographie – einschließlich einer in zwei Schockräumen integrierten Sliding-Gantry-CT –, verschiedene Röntgenverfahren, Ultraschalldiagnostik und Endoskopiegeräte.

In die Notaufnahmen integriert sind Betten für eine Beobachtungsstation. Hier können Patientinnen und Patienten bei Bedarf weiterführend überwacht sowie intensivierte diagnostische und therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden, ohne dass unmittelbar eine stationäre Aufnahme erforderlich ist. Durch die zeitlich begrenzte Überwachung und notwendige Diagnostik können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden und stationäre Ressourcen geschont werden.

Beobachtungsstation

Die Beobachtungsstation der Notaufnahme bietet die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten nach der ersten Untersuchung für einen begrenzten Zeitraum gezielt zu überwachen und weiter zu diagnostizieren. So können beispielsweise Beschwerden und Vitalwerte engmaschig kontrolliert, Untersuchungsergebnisse abgewartet oder die Wirkung einer Behandlung beurteilt werden. Dies schafft zusätzliche Sicherheit bei unklaren Krankheitsbildern und ermöglicht eine fundierte Entscheidung über die weitere Versorgung. Wenn keine stationäre Behandlung erforderlich ist, kann eine Entlassung nach abgeschlossener Beobachtung erfolgen. Dadurch lassen sich unnötige stationäre Aufnahmen vermeiden und gleichzeitig wertvolle stationäre Behandlungskapazitäten für Patientinnen und Patienten freihalten, die tatsächlich eine stationäre Versorgung benötigen.

Unser Team

Sekretariat

  • 04941 94-0
  • Im lebensbedrohlichen Notfall: 112

Dr. med. Alexander Dinse-Lambracht

Chefarzt / Leitung Zentrale Notaufnahmen

Facharzt für
Anästhesiologie
Weitere Qualifikationen

Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement, Spezielle Schmerztherapie, Klinische Akut- und Notfallmedizin (inkl. Weiterbildungsermächtigung), European Diploma in Intensive Care Medicine (EDIC), Diplomate of the European Society of Anesthesiologists (DESA), Leitender Notarzt, ACLS Provider

Marina Knelles-Neier

Leitende Oberärztin / Standortleitung Aurich

Facharzt für
Innere Medizin
Weitere Qualifikationen
internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin, ACLS Provider

Uwe Tillmann

Oberarzt

Facharzt für
Innere Medizin und Allgemeinmedizin
Weitere Qualifikationen

Notfallmedizin, ACLS Provider

Dr. med. Tina Cromme

Oberärztin

Fachärztin für
Allgemeinmedizin

Dr. med. Jana Hedden

Oberärztin

Fachärztin für
Anästhesiologie
Weitere Qualifikationen

Intensivmedizin, Notfallmedizin, ACLS und ATLS Provider

Susanne Kiwall

Funktionsoberärztin

Matthias Reck

Funktionsoberarzt

Anna Eisen

Physician Assistant

Weitere Qualifikationen

ACLS Provider

Gunda Hagemann

Physician Assistant

Weitere Qualifikationen

Fachkraft Palliative Care, ACLS Provider

Larissa Plein

Physician Assistant

Weitere Qualifikationen

ACLS Provider

Franziska Wenzel

Pflegerische Bereichsleitung ZNA

Nicole de Wall

Stationsleitung ZNA Aurich

Heike Siefken

Stationsleitung ZNA Aurich

Weiterführende Links

Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA)
European Society For Emergency Medicine (EUSEM)
AKTIN-Notaufnahmeregister

Beratung & Angebote

ProBeweis

Als Partnerklinik des Netzwerks ProBeweis ist die Zentrale Notaufnahme der Zentralklinik Ostfriesische Meere in Aurich Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher oder sexueller Gewalt, die noch keine Anzeige erstattet haben und denen mit einer vertraulichen Spurensicherung Zeit verschafft wird, sich für eine Anzeige zu entscheiden.

Karriere in der Notfallmedizin

Werden Sie Teil unseres ZNA-Teams in Aurich

In unserer Zentralen Notaufnahme erleben Sie die ganze Bandbreite der Akut- und Notfallmedizin – interdisziplinär, im Team und rund um die Uhr. Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen arbeiten hier eng mit speziell geschulten Pflegekräften und weiteren Qualifikationen zusammen. Für die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin verfügt unsere Klinik über die Weiterbildungs-ermächtigung. So entwickeln Sie sich in einem erfahrenen Team fachlich weiter.

Zum Karriereportal

„In kaum einem anderen Bereich lernt man so viel und so schnell wie in der Notfallmedizin."

Nicole de Wall

Pflegerische Leitung ZNA Aurich

Zentrale Notaufnahme an weiteren Standorten:

Auch an unserem Klinikstandort in Emden gibt es eine Zentrale Notaufnahme. Gemeinsam mit der ZNA in Aurich bildet sie das Zentrum Interdisziplinäre Notfallmedizin und arbeitet unter einer gemeinsamen ärztlichen und pflegerischen Leitung eng zusammen – bei Bedarf werden Patientinnen und Patienten bereits aus der Notaufnahme in die Klinik verlegt, die für ihren Fall die größte Erfahrung hat.

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