Im Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) am Standort Norden greifen ambulante und stationäre Versorgung eng ineinander – unter einem Dach.
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Das Herzstück unseres Regionalen Gesundheitszentrums ist die internistische Bettenstation. Hier erhalten Patientinnen und Patienten eine stationäre Versorgung, wenn ein kurzer Klinikaufenthalt ausreicht und keine längerfristige Behandlung erforderlich ist. Auf derselben Station werden zudem die etablierten Leistungen der Palliativmedizin erbracht.
Neben diesem stationären Angebot bündelt das RGZ verschiedene Ambulanzen, die das Versorgungsspektrum ergänzen und die fachärztliche Versorgung in der Region erweitern. So verbindet das RGZ Norden kurze Wege, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine wohnortnahe Versorgung – von der Notfallversorgung über die kardiologische Sprechstunde bis hin zu innovativen Projekten wie STATAMED.
Die Notfallambulanz am Klinikstandort Norden ist innerhalb ihrer Öffnungszeiten Anlaufstelle für Notfallpatientinnen und -patienten, deren Erkrankung oder Verletzung möglichst schnell untersucht und behandelt werden muss, aber keine längerfristige stationäre Versorgung erfordert.
Aktuell besteht keine BG-Arzt-Zulassung. Eine Erstversorgung bei Arbeits- und Schulunfällen inklusive Röntgen und Wundversorgung ist jedoch möglich. Je nach Unfall kann eine Wiedervorstellung beim BG-Arzt notwendig sein.
Die kardiologische Ambulanz unter Leitung von Oberarzt Mohamed Khalaf bietet ein breites Spektrum an Untersuchungen des Herzens. Dazu zählen EKG, Belastungs- und Stress-EKG, die transösophageale Echokardiographie („Schluckecho“) sowie Ultraschalluntersuchungen des Herzens. Ergänzend werden Herzschrittmacher und Defibrillatoren kontrolliert – ebenso CRT-Schrittmacher und CRT-Defibrillatoren.
Der Besuch der Sprechstunde ist auf Überweisung durch Vertragsärzte möglich.
„Eine gründliche Diagnostik des Herzens ist die Grundlage für jede gute Behandlung."
Mohamed Khalaf
Oberarzt
Das RGZ Norden nimmt am Innovationsprojekt STATAMED teil – einer Versorgungsform, die stationären und ambulanten Bereich verbindet. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können Patientinnen und Patienten mit allgemeinmedizinischen Beschwerden gezielt einweisen und bleiben dabei eng in die Behandlung eingebunden. Ziel ist eine ganzheitliche Versorgung mit kurzen stationären Aufenthalten.