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    Drei Kliniken, ein Verbund – kommunal verwurzelt in der Region Ostfriesland, mit rund 2.900 Mitarbeitenden und einem klaren Ziel: die medizinische Versorgung in Aurich, Emden und Norden zukunftsfähig zu gestalten.

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Notfall

Im Notfall zählt jede Minute. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen für eine schnelle Orientierung – von den richtigen Anlaufstellen bis hin zu den wichtigsten Kontaktdaten und Hinweisen für medizinische Notfälle. So erhalten Sie im Ernstfall rasch die Unterstützung, die Sie benötigen.

Notrufnummern

  • Rettungsleitstelle

Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie die Rettungsleitstelle unter der europaweiten Notfallnummer an.

  • 112

Zentrale Notaufnahme

Klinikstandort Aurich

  • 04941 94-0

Klinikstandort Emden

  • 04921 98-0

Notfallambulanz

Klinikstandort Norden

Montag–Freitag, 08:00–18:00 Uhr
Samstag, 10:00–17:30 Uhr
Sonntag geschlossen

  • 04931 181-6300

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Kassenärztliche Vereinigung

Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden
außerhalb der Sprechzeiten

  • 116117

Kreißsaal

Klinikstandort Aurich

  • 04941 94-3000

Kindernotfall

Klinikstandort Aurich

24h-Notfallversorgung im Krankenhaus

  • 04941 94-3100

Patienteninformation

So läuft Ihr Besuch ab

Administrative Aufnahme

Zuerst erfassen wir Ihre Daten – damit erteilen Sie uns den Behandlungsauftrag, und wir können Ihnen alle Befunde eindeutig zuordnen. Die Anmeldung kann auch durch Angehörige oder den Rettungsdienst erfolgen.

Pflegerische Ersteinschätzung (Triage)

Eine speziell geschulte Pflegekraft legt die Behandlungsdringlichkeit fest, misst und dokumentiert Ihre Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur) und bestimmt die ersten Untersuchungsschritte.

Behandlung

In den Behandlungsräumen erfolgen die ärztliche Untersuchung und die pflegerischen Maßnahmen. Für lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Menschen steht ein Schockraum bereit. Nach der Untersuchung entscheiden wir, ob eine stationäre Aufnahme nötig ist oder Sie in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden.

Bitte bringen Sie mit:

  • Versichertenkarte
  • externe Vorbefunde
  • externe CDs (z. B. Röntgen-/CT-Aufnahmen)
  • Name Ihres Hausarztes und eine Telefonnummer für den Notfall
Notfälle sind nicht planbar
Haben Sie daher bitte Verständnis, wenn mitunter Patienten die nach Ihnen eintreffen trotzdem eher versorgt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist die Notaufnahme die richtige Anlaufstelle?

Die Notaufnahme ist für Menschen mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen vorgesehen, bei denen eine sofortige medizinische Behandlung notwendig ist.

Dazu gehören beispielsweise:
• starke Brustschmerzen,
• Atemnot,
• Anzeichen eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts,
• schwere Verletzungen,
• starke Blutungen
• oder plötzlich auftretende, lebensbedrohliche Beschwerden.

Bei lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112.

Wann in die Hausarztpraxis? Bei gesundheitlichen Problemen, die nicht dringend sind, ist in der Regel die Hausarztpraxis oder eine fachärztliche Praxis die richtige Anlaufstelle.

Außerhalb der regulären Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen weiter.

Eine Selbsteinschätzung können Sie mit dem folgenden Tool der Kassenärztlichen Vereinigung vornehmen (externer Link): https://patientennavi.116117.de/askPlz.xhtml

Bereitschaftspraxen sind auch abends und am Wochenende für Sie da.

Was bedeutet Ersteinschätzung?

Alle Notfallpatientinnen und -patienten werden in einem strukturierten, wissenschaftlich überprüften Verfahren nach der Dringlichkeit ihrer Beschwerden eingeschätzt. Dieser Prozess wird „Triage“ genannt und von eigens geschulten (Fach-)Pflegekräften durchgeführt. Dabei erfolgt die Einteilung in eine von fünf Dringlichkeitsstufen, aus der sich die Reihenfolge der Behandlung ergibt. Wer als weniger dringlich eingestuft wird, wird trotzdem regelmäßig erneut gesichtet, um Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen. Dieses Verfahren kann dazu führen, dass später eingetroffene Patientinnen und Patienten früher behandelt werden – entscheidend ist allein die Schwere der Erkrankung.

Wie funktioniert die Ersteinschätzung?

Direkt nach Ihrer Ankunft führt speziell geschultes Pflegepersonal ein kurzes, strukturiertes Gespräch mit Ihnen. Dabei werden Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und erste Vitalwerte (z. B. Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung) erfasst. Anhand festgelegter Kriterien wird daraus eine von fünf Dringlichkeitsstufen ermittelt, die jeweils einer Farbe zugeordnet ist:

Diese Ersteinschätzung ist keine Diagnose, sondern dient ausschließlich der Priorisierung. Die eigentliche ärztliche Untersuchung und Behandlung erfolgt im Anschluss.

  • Die Wartezeit richtet sich nach dem Schweregrad Ihrer Beschwerden, nicht nach der Ankunftsreihenfolge.
  • Auch wenn Sie sich in Ihrem Zustand nicht verändert fühlen, kann sich Ihre Einstufung ändern, wenn sich Ihre Werte oder Beschwerden während der Wartezeit verschlechtern. Bitte sprechen Sie unser Personal in diesem Fall umgehend an.
  • Patientinnen und Patienten mit lebensbedrohlichen Notfällen werden grundsätzlich sofort behandelt – auch wenn dadurch andere Wartezeiten entstehen.

Werde ich rechtzeitig behandelt, auch wenn ich ohne Rettungsdienst komme?

Ja. Alle Patientinnen und Patienten werden nach dem Eintreffen der Ersteinschätzung unterzogen – für zu Fuß gekommene und mit dem Rettungsdienst gebrachte Menschen gilt dabei dasselbe Verfahren.

Warum lange Wartezeiten, obwohl es mir schlecht geht?

Jede Patientin und jeder Patient wird schnellstmöglich behandelt. Bei großem Andrang müssen wir nach der Dringlichkeitsstufe vorgehen, wofür wir um Verständnis bitten – lebensbedrohliche Notfälle müssen vorgezogen werden. Unser Personal behält dabei, auch digital unterstützt, den Überblick über alle Wartenden.

Wann kommt eine Ärztin oder ein Arzt?

Nach der Ersteinschätzung übermittelt die zuständige Pflegekraft die Dringlichkeit über unser Patientendatenmanagementsystem an die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt und beginnt bereits mit ersten Untersuchungen. Es kann also sein, dass Ihr Fall schon in Abklärung ist, bevor Sie direkten Arztkontakt haben – so lässt sich zum Beispiel die Wartezeit auf Blutuntersuchungen deutlich verkürzen. Gesehen werden Sie in jedem Fall von einer Ärztin oder einem Arzt.

Untersuchung und Behandlung – und was dann?

Je nach Ergebnis der ärztlichen Untersuchung und gegebenenfalls weiterer Diagnostik (Ultraschall, Röntgen, Labor) entscheidet das ärztliche Personal über eine stationäre Aufnahme oder die ambulante Weiterbehandlung. Bei ambulanter Behandlung erhalten Sie ein Informationsschreiben für sich und Ihre weiterbehandelnde Ärztin oder Ihren Arzt, in dem alle wesentlichen Ergebnisse festgehalten sind.

Einweisung durch den Hausarzt – warum komme ich nicht gleich auf Station?

In der Notaufnahme wird jeder Fall grundsätzlich erneut geprüft. Dabei kann sich ein Zustand von allein oder durch unsere Behandlung gebessert haben, oder eine stationäre Aufnahme ist aus anderen Gründen nicht mehr nötig. Es ist daher möglich, dass Sie trotz einer Einweisung nach Untersuchung und Behandlung wieder nach Hause entlassen werden.

Informationen für einweisende Ärztinnen und Ärzte

Um eine zügige und reibungslose Versorgung Ihrer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, bitten wir Sie, Notfallpatientinnen und -patienten nach Möglichkeit vorab telefonisch in unserer Zentralen Notaufnahme anzukündigen.

Die Zentrale Notaufnahme ist ausschließlich für die Behandlung akuter medizinischer Notfälle vorgesehen und rund um die Uhr geöffnet. Geplante stationäre Aufnahmen erfolgen direkt über die zuständigen Fachabteilungen und nicht über die Notaufnahme.

Patientinnen und Patienten mit nicht akuten oder bereits länger bestehenden Beschwerden, die einer weiterführenden Diagnostik oder spezialisierten Behandlung bedürfen, sollten in den entsprechenden Fachambulanzen oder Sprechstunden vorgestellt werden. Für diese Termine empfehlen wir eine vorherige telefonische Terminvereinbarung. Die Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen Fachbereichsseiten.

Bitte geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten folgende Unterlagen mit:

• den Einweisungsschein mit der Kennzeichnung „Notfall“,
• alle für die aktuelle Behandlung relevanten Vorbefunde und Untersuchungsergebnisse.

Beratung und Angebote

ProBeweis

Als Partnerklinik des Netzwerks ProBeweis ist die Notaufnahme der Zentralklinik Ostfriesische Meere in Aurich Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher oder sexueller Gewalt, die noch keine Anzeige erstattet haben und denen mit einer vertraulichen Spurensicherung Zeit verschafft wird, sich für eine Anzeige zu entscheiden.

Weitere Informationen

Zentrale Notaufnahme Aurich
Zentrale Notaufnahme Emden
Notfallambulanz Norden
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Wallinghausener Straße 8–12
26603 Aurich

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Bolardusstraße 20
26721 Emden

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26506 Norden

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